Die Gesundheit erhalten ohne Medikamente

Je älter man wird, desto mehr rückt einem die Erhaltung der eigenen Gesundheit ins Bewusstsein. Möglichst lange gesund bleiben - das möchte jeder. Doch unsere Schulmedizin gerät häufig an ihre Grenzen; viele Beschwerden werden einfach nur noch per Rezept behandelt. Natürlich können Medikamente durchaus wirksam sein, allerdings bringen die meisten eine Reihe von Nebenwirkungen mit sich. Der Ruf nach Gesunderhaltung des Körpers ohne diese wird immer lauter.

Die traditionelle Chinesische Medizin (kurz TCM) gewinnt darum auch hierzulande immer mehr an Bedeutung. Bei ihr wird Gesundheit definiert als ein Einklang von Körper und Geist, bei dem die Lebensenergie (= Qi) ungehindert durch den ganzen Körper fließen kann. Ein wichtiger Faktor sind die Emotionen wie Freude, Ärger, Trauer, Kummer, Schwermut, Angst und Furcht sowie die Ernährung, körperliche und sexuelle Aktivitäten. Für diese sollte ein Gleichgewicht angestrebt werden, ein Zuviel oder auch ein Zuwenig schadet dem Energiefluss und damit der Gesundheit.
Zur Gesunderhaltung werden deswegen die Bewegungslehren wie zum Beispiel Qi Gong und Tai Chi besonders hervorgehoben. Beim Qi Gong werden durch Atem-, Körper-, Bewegungs-, Konzentrations- und Meditationsübungen Körper und Geist in Einklang gebracht. Beim Tai Chi handelt es sich um eine Kampfkunst, welche zu einer Muskelentspannung und einer besseren Beweglichkeit verhelfen soll.
Neben der Vorbeugung von Krankheiten gibt es auch zahlreiche chinesische Therapien um bereits entstandene Krankheiten zu heilen.
Besonders die Akupunktur hat es bisher zu weltweiter Anerkennung gebracht. Bei der Akupunktur werden mithilfe von Nadeln die so genannten Meridiane (= Längsbahnen im Körper, auf denen das Qi fließt) stimuliert. Dieses soll den gestörten Energiefluss wieder ausgleichen. Laut WHO (=Weltgesundheitsorganisation) gibt es zahlreiche Einsatzgebiete für die Akupunktur, wie zum Beispiel bei Erkrankungen des Atmungssystems, Schlafstörungen, chronischen Schmerzen und Schwangerschaftsbeschwerden.

Daneben kommt einem Naturheilverfahren aus den nördlicheren Kreisen auch immer mehr Beachtung zu: der Saunagang. Mit Saunaöfen wird die Temperatur in der Sauna auf 85-100°C erhitzt. Bis zu 15 Minuten sollte man in dieser Wärme verbringen und dabei ordentlich ins Schwitzen kommen. Der wichtigste gesundheitliche Grund für einen Saunagang ist die Stärkung des Immunsystems, daneben ist die Sauna auch ideal um Muskelverspannungen aufzulösen und wird in geeigneten Fällen auch zur Unterstützung bei chronischen Atemwegserkrankungen eingesetzt.
Da die hohen Temperaturen sich auf einige Erkrankungen jedoch auch negativ auswirken können, sollten bei bestehenden Erkrankungen auf jeden Fall ein fachspezifischer Rat eingeholt werden.



Beitrag in der Kategorie Gesundheit und Ernährung, verfasst am 29.08.2011 13:00 Uhr

Weitere interessante Artikel:

» Bikini Figur mit der Kohlsuppendiät
» Ausstellungsküchenabverkauf
» Balancieren Sie Ihren Körper aus!
» Rueckenleiden bei jungen Menschen
» Wein und die Durchblutung

Kommentare zu Die Gesundheit erhalten ohne Medikamente:

Es wurden noch keine Kommentare verfasst

Kommentar verfassen:

Name:
Kommentar:
Sicherheitscode: (Code hier eingeben)
 
handy