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Revolution für Veranstalter durch soziale Medien
Mit dem Siegeszug der sozialen Medien hat sich das Kommunikationsverhalten der Menschen geändert. Freizeitgestaltung und der Besuch von Veranstaltungen werden zunehmend über diese Plattformen organisiert und mit Verabredungs- oder Einladungswerkzeugen oft Dynamiken erschaffen, die große Werbewirkung entfalten. Kein Veranstalter kann mehr auf diesen Vertriebskanal verzichten, will er nicht in der Vielzahl von Freizeitangeboten untergehen.
Etablierte Veranstalter müssen umdenken
Rund um populäre und regelmäßig stattfindende Großveranstaltungen gründen Interessierte Gruppen in den sozialen Internet-Medien, die von Veranstalter und Eventagenturen beachtet werden müssen. Der Meinungsaustausch über die Auswahl der Künstler, Anfahrtsmöglichkeiten, Cateringpreise und die Qualität sanitärer Einrichtungen - es gibt nichts, über das nicht gechattet, gemailt oder gepostet wird. So erfüllen die Teilnehmer in diesen Gruppen für Veranstalter und Eventagenturen die Funktion des Marktbarometers und sind ein sehr kurzer Draht, um Rückmeldungen und gegebenenfalls benötigte Veränderungen zu erfassen. Was in der Zeit vor den weit verbreiteten sozialen Medien nur mit aufwändigen Befragungsaktionen, oft unter Zuhilfenahme von Gewinnspielen, möglich war, wird heute fast frei Haus geliefert. Allerdings müssen Veranstalter und Eventagenturen die Datenflut qualitativ auswerten, um ein nutzbares Meinungsbild zu erhalten. In diesem Zusammenhang ist das Einrichten eigener sozialer Gruppen in den führenden und themenspezifisch relevanten Netzwerken unverzichtbar. Zur bisherigen Arbeit der Marketingabteilungen, Event- und Werbeagenturen kommt ausführliche Internet-Recherche und die Steuerung und Betreuung von Inhalten hinzu. Die Datenauswertung gibt dann auch schon wertvolle Hinweise auf die Beliebtheit von Künstlern und die Buchungsanfragen für Folgeveranstaltungen können schon sehr früh gestartet werden.
Neue Veranstaltungen haben alle Chancen
Ein anderes Phänomen ist die unlimitierte Chance, eine neue Veranstaltung oder die Premiere eines Events sehr schnell und erfolgreich auf dem Markt zu platzieren. Geschickt agierende Veranstalter und Eventagenturen nutzen die sozialen Medien als zusätzlichen Vertriebskanal und mit publikumsaffiner Kommunikation können in kurzen Zeitfenstern große Massen bewegt werden. Allerdings müssen die Organisatoren darauf achten, als Podien des Meinungsaustausches wahrgenommen zu werden. Mit dem Malus, als reine Eigenwerbung verstanden zu werden, kann der erhoffte Aufmerksamkeitseffekt ins Gegenteil umschlagen und zu weit gestreuter Ablehnung führen.
Beitrag in der Kategorie Social Communities, verfasst am 22.11.2011 10:18 Uhr
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